Ein Vorzeigeprojekt fürs Seniorenwohnen: die neue Wohnoase

Auch von baubehördlicher Seite gibt es bereits grünes Licht für die „Wohnoase“

Auch die zuständigen Behörden hatten am Bauplan für die “Wohnoase” absolut nichts auszusetzen, die Baubewilligung ist rechtskräftig. Noch heuer kann also damit begonnen werden, das alte Freistädter Krankenhaus aus dem Dornröschenschlaf zu holen und ihm eine neue, für Freistadt besonders wichtige, Funktion zu verpassen.

Die “Wohnoase” soll in der Tat ein Vorzeigeprojekt erster Güte werden. “Man soll sie nicht nur als Bauprojekt, sondern in erster Linie als sanfte Sozialeinrichtung wahrnehmen, auf die unsere Stadt stolz sein kann”, sagt Bürgermeister Christian Jachs. “Denn mit der Wohnoase soll eine Philosophie des Seniorenwohnens in die Tat umgesetzt werden, die mit Sicherheit viel Zukunft hat.”

Bauträger ist die Neue Heimat, als künftiger Betreiber der Wohnanlage konnte die Volkshilfe gewonnen werden. Zur Wahl stehen 24 seniorengerechte, barrierefreie Wohnungen zwischen 55 und 71 Quadratmetern, die auch leistbar sind und für die bei Bedarf auch Wohnbeihilfe beantragt werden kann.

Das Interesse ist schon jetzt riesengroß. Bislang haben sich fast fünfzig Personen beim Stadtamt vormerken lassen. “Auch deswegen, weil jeder von den dahinter stehenden Überlegungen begeistert ist. Denn die künftigen Mieter können das Ausmaß ihrer persönlichen Pflege- und Betreuungsleistungen selbst bestimmen, finden also beste Voraussetzungen vor, um ihren Lebensabend möglichst lange in Eigenverantwortung zu gestalten”, so Bürgermeister Christian Jachs.

An Annehmlichkeiten wird es den künftigen Oase-Bewohnern auf keinen Fall fehlen. Medizinische Betreuung direkt vor Ort, wenn gewünscht, gemeinschaftliche Aktivitäten und dazu das Wohnen direkt vor den Toren der Altstadt in einem wunderschönen Altbau samt kleinem Park, der schon immer zu den hübschesten in Freistadt gehört hat.

Auch der Sozialhilfeverband steht übrigens voll hinter dem zukunftsweisenden Projekt und hat sich bereits jetzt bereit erklärt, zwei Jahre lang für fünf Wohnungen die Ausfallhaftung zu übernehmen.