Spindelegger im ORF-Sommergespräch

Wie geht es mit dem Euro weiter? Ist der Schilling eine Alternative? In welchen Schulen werden unsere Kinder künftig unterrichtet? Wie werden Talente gefördert? Oder auch ganz aktuell zum Bundesheer: Bin ich bereit, einen Beitrag zu leisten oder schiebe ich alles an den Staat ab? Um diese und viele andere Fragen ging es bei dem ORF-Sommergespräch mit Armin Wolf und Michel Spindelegger.

Die ÖVP vertritt eine werteorientierte Politik. Dafür setzt sich der Bundesparteiobmann auch persönlich ein. Laut ihm werden wir keine Partei der Beliebigkeit, die ihr Fähnlein nach dem Wind richtet. Inhalte sind wichtiger als Show. Wenn bei Problemen andere aufgeregt herumfuchteln und um sich schlagen, schalte er ganz einfach sein Hirn ein. Das bringt vielleicht keinen Showeffekt, bringt aber die ÖVP, bringt unser Land auf Dauer weiter.

Und auf Dauer planen müssen wir auch bei unserer Wirtschaft: Nur mit dem Euro ist das Geld der Österreicherinnen und Österreicher sicher. Es muss alles dafür getan werden – nicht nur, aber auch in Österreich – dass der Euro eine stabile Währung bleibt. Dafür braucht es konservatives Wirtschaften und einen Abbau der Schulden. Eine Rückkehr zum Schilling, wie sie von einigen realitätsfernen Nostalgikern propagiert wird, würde Arbeitsplätze und Wohlstand vernichten. Das kann niemand wollen!

Auch beim Thema Bildung stehen wir zu unseren Grundsätzen. Wir brauchen in Österreich ein differenziertes Schulwesen, das die Talente der Kinder individuell fördert und keine Retro-Konzepte. Daher: Die Mittelschule kommt. Das Gymnasium bleibt! Hier ist die SPÖ gefordert, sich an Abmachungen zu halten. Im Herbst wird die ÖVP einen bildungspolitischen Vorstoß durchführen, bei dem es um Inhalte, nicht um den Schultyp gehen wird.

Thema Sicherheit: Auch in der Frage des Bundesheeres hat die ÖVP eine eindeutige Haltung: Jeder muss seinen Beitrag leisten, ob als Wehrdiener, Zivildiener oder Katastrophenschützer. Im Gegensatz zur SPÖ wollen wir nicht, dass in einer Vollkasko-Mentalität alles auf den Staat abgeschoben wird. Darüber wird die Bevölkerung selbst in einer bindenden Volksbefragung entscheiden. Ein Beispiel für mehr direkte Demokratie in Österreich. Denn dafür kämpfen wir nicht nur wenn es um die Zukunft Österreichs, sondern auch wenn es um die Zukunft Europas geht. So soll es am Ende eines langen Prozesses, bei dem die Menschen von Anfang an mitgenommen werden, eine Volksabstimmung über ein reformiertes EU-Vertragswerk geben.

2013 wird das Jahr der ÖVP! Und in diesem Jahr will der ÖVP-Bundesparteiobmann mit seiner Partei wieder Erster werden! Bis dahin ist es noch ein langer Weg, aber dafür kämpft er mit seinem Team mit vollem Einsatz. Und dafür müssen wir alle GEMEINSAM kämpfen. Denn Österreich braucht die ÖVP – nur mit uns geht in diesem Land etwas weiter.

Das ganze Gespräch auf orf.at: tvthek.orf.at

Mehr auf oevp.at: 2013 wird das Jahr der ÖVP

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