Bürgermeister Jachs fordert Antwort von Minister Klug zur Kasernenschließung

Was spart das Österreichische Bundesheer durch die Schließung der Tilly-Kaserne? Diese Frage stellte sich Bürgermeister Christian Jachs und der gesamte Gemeinderat von Freistadt bereits letzte Woche. Die Anfrage von unserem Bürgermeister an Bundesminister Klug blieb bisher noch unbeantwortet.

Bürgermeister und Bundesrat Mag. Christian Jachs hat heute in einer neuerlichen parlamentarischen Anfrage an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Mag. Gerald Klug, gefordert, die Kriterien zu nennen, die für die Schließung der Tilly-Kaserne sprechen. Die vom OÖ Militärkommandanten Raffetseder kolportierte Einsparungen von rund € 200.000,- Betriebskosten pro Jahr stehen in keinem Verhältnis zu den anfallenden Folgekosten, welche mit einer Absiedlung der Lehrkompanie und einer Schließung der Kaserne entstehen würden.

“Ich möchte von Minister Klug wissen, welche Investitionskosten in Hörsching notwendig sind, um die Freistädter Soldaten nach Hörsching zu übersiedeln und um dort dieselben bestens ausgestatteten Einrichtungen für die Ausbildung der angehenden Kadersoldaten zu schaffen, welche in Freistadt in einer infrastrukturell bestens ausgestatteten Kaserne geboten werden können. Wenn der OÖ Militärkommandant davon spricht, dass die Freistädter Kaserne unökonomisch wäre, dann frage ich, wie ökonomisch es sein soll, die Auszubildenden dann jeweils zur Gefechtsausbildung von Hörsching auf den Güpl Geyerhof nach St. Peter transportieren zu müssen?” meint Bürgermeister Jachs.

Ich ersuche Herrn Bundesminister Klug nach Freistadt zu kommen, um sich vor Ort von der hervorragenden Arbeit des Kaderpersonals und von der Wirtschaftlichkeit der Kaserne ein persönliches Bild zu machen und dann dafür zu sorgen, dass wir 2017 gemeinsam das 80-jährige Bestehen der Tilly-Kaserne feiern können!”

Bgm. Christian Jachs’ eindringlicher Appell an BM Klug

“Ich möchte von Minister Klug auch wissen, welche weitere Verwendung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebsversorgungsstelle der Tilly-Kaserne vorgesehen ist, die sich derzeit um den Betrieb der Freistädter Kaserne kümmern.” ergänzt unser Bürgermeister. Weiters stellt Jachs die Frage, was daran “ökonomisch” sei, 50 Bedienstete aus einer intakten und bestens funktionierenden Kaserne zu Pendlern zu machen um damit auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hohe Folgekosten durch das tägliche Pendeln nach Hörsching – von der Tilly-Kaserne aus beträgt die Hin- und Rückfahrt ca. 100 km – abzuwälzen.

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