Die Region steht zur P&R-Anlage in Freistadt

“Wir stehen voll hinter diesem wichtigen Regionsprojekt”, sind sich Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer und ihre Amtskollegen aus den Umlandgemeinden einig. Dass die Standortgemeinde Freistadt den Gemeindeanteil (25% der Gesamtkosten, 75% trägt das Land) für die Errichtung der P&R-Anlage nicht alleine trägt, war für alle von Anfang an klar. Schließlich leben in Freistadt auch nur 27 Prozent der Pendler, die von diesem Parkplatz profitieren. Als Grundlage für die Kostenaufteilung unter den Gemeinden wurde die Pendler-Statistik herangezogen (siehe Letter of Intent). In mehreren Verhandlungsrunden haben sich die Gemeinden auf einen Finanzierungsschlüssel geeinigt (siehe Letter of Intent).

“Der Finanzierungsschlüssel sieht vor, dass Freistadt einen Beitrag in Höhe von 300.000 Euro leistet. Diese Summe wurde uns vonseiten der Schiene OÖ GmbH, die die Anlage im Auftrag des Landes errichtet, in mehreren Gesprächsrunden bis zuletzt bestätigt”, so Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer. “Daher haben wir für die Errichtung der P&R-Anlage auch 300.000 Euro im Budget 2019 vorgesehen. Zu unserer großen Verwunderung präsentierte der zuständige Sachbearbeiter der Schiene OÖ GmbH bei unserer letzten Verhandlungsrunde im Dezember plötzlich eine völlig neue Variante, die einen Finanzierunganteil von Freistadt in Höhe von 500.000 Euro vorsieht.”

Bürgermeister Elisabeth Paruta-Teufer und ihre Amtskollegen aus den Umlandgemeinden stehen voll hinter der P&R-Anlage im Süden von Freistadt. Foto: Stadtgemeinde Freistadt

Aufgrund dieser überraschenden Botschaft haben sich die Standortgemeinde Freistadt und die Umlandgemeinden darauf geeinigt, in ihren jeweiligen Gremien einen Letter of Intent beschließen zu lassen. In Freistadt steht besagte Absichtserklärung auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag.

In diesem Letter of Intent heißt es, dass sich die Gemeinden einhellig zur P&R-Anlage als Regionsprojekt bekennen, unter der Voraussetzung, dass “sich die Kostentragung zwischen den Gemeinden an einer nachvollziehbaren Datengrundlage orientiert.”

Die Schiene OÖ GmbH bzw. das Land OÖ werden ersucht, den Plan zu überarbeiten, die Anlage zu redimensionieren oder zusätzliche Geldquellen zu lukrieren, dass die für die gesamte Region so wichtige P&R-Anlage auch trotz des plötzlich entstandenen finanziellen Deltas in Höhe von rund 200.000 Euro errichtet werden kann.

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